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Dienstag, 21. November 2017
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Risiko für Schlaganfälle verringern

 Risiko für Schlaganfälle verringern

Bewegung wirkt präventiv pixelio.de, Angelika S

Präventionsmaßnahmen können Risiko erheblich reduzieren.

Ernährung und Bewegung ist wichtig.Die zwei hauptsächlichen Risikofaktoren für einen Schlaganfall stellt einerseits der Bluthochdruck, aber auch der Lebensstil der Menschen dar. Dahingehend sollte man auf die Ernährung und körperliche Aktivität achten, denn besonders adipöse Personen weisen einen erhöhten Blutdruck auf. Auch auf das Rauchen und übermäßigem Alkoholkonsum soll geachtet werden.

Besonders eine Bewusstseinsbildung gefährdeter Personen ist für die Prävention von Schlaganfällen bedeutend. Dabei spielen die Primärprävention, also Eigeninitiativen der Menschen, sowie die Sekundärprävention eine wichtig Rolle. Bei Letzterer sollen die Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben, eine gewissenhafte Einnahme der Medikation einhalten, um einen weiteren zu vermeiden.

Auch jüngere Menschen sind immer öfter davon betroffen. Der juvenile Schlaganfall betrifft acht Prozent aller Patienten, die zwischen 18 und 50 Jahre alt sind. “Das liegt unter anderem daran, dass sich die Lebensstilfaktoren nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa ungünstig entwickelt haben”, erläutert Johann Willeit, Leiter der Stroke Units der Universitätklinik für Neurologie in Innsbruck http://www.oegsf.at .

Merkmale oft nicht spürbar

Ein Schlaganfall weist mehrere Merkmale auf, die der Betroffene selbst nicht spürt. “Ein Schlaganfall kann auch über Nacht passieren. Das merkt der Patient oft nicht und sieht erst am Morgen, dass ein Gesichtsmuskel hängt”, erklärt Herbert Watzke, Leiter der Palliativabteilung der Universitätsklinik für Innere Medizin in Wien http://meduniwien.ac.at .

 

Lähmungserscheinungen an einer Körperhälfte, Sprach- oder Sehstörungen sowie Kopfschmerzen und Gleichgewichtsstörungen können dabei auftreten. “Diese  weisen dieselben Merkmale wie der eigentliche Schlaganfall auf, nur das dabei wahrscheinlich nur ein Muskel gelähmt ist und diese Lähmung nach kurzer Zeit wieder verschwindet”, so Watzke im Interview.

 

 

 

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