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Freitag, 25. Mai 2018
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Darmkrebs vorbeugen mit einer Gesundheitsvorsorge

Die Darmspiegelung ist die  beste Methode der Früherkennung für Darmkrebs.

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Darmkrebs ist in Deutschland das zweithäufigste Tumorleiden. Jährlich erkranken mehr als 65.000 Menschen, rund 27.000 sterben laut Statistik des Robert Koch-Instituts daran. Dabei sind viele Fälle vermeidbar: „Darmtumore wachsen meist nur langsam“, sagt Dr. Thomas Wöhler, Leiter des Teams Gesundheitsservice und Betriebsarzt der Barmenia Versicherungen. „Wenn Vorstufen rechtzeitig erkannt und betroffene Stellen entfernt werden, lässt sich der Krebs verhindern.“ Daher ist es wichtig, die Vorsorgemöglichkeiten wahrzunehmen.

Den besten Schutz vor Darmkrebs bietet die Darmspiegelung, die 95 Prozent aller Tumore und Krebsvorstufen entdeckt. Ab einem Alter von 55 Jahren hat jeder Deutsche alle zehn Jahre Anspruch darauf. Die Altersgrenze greift für Risikopatienten aber nicht früh genug. Wer bereits Darmkrebsfälle in der Familie hat, sollte früher zur Vorsorge gehen. Einige private Krankenversicherungen setzen stärker auf Früherkennung und erstatten ihren Versicherten die Kosten schon ab 50, wenn der behandelnde Arzt die Koloskopie als wichtig erachtet. Neben der Darmspiegelung gibt es noch weitere Vorsorgemöglichkeiten. Ab dem 50. Lebensjahr wird angeboten, einen hochwertigen immunologischen Stuhltest anzufordern, der sehr viel genauer als der bisherige okkulte Bluttest ist. Denn hierbei wird mithilfe von Antikörpern ausschließlich der menschliche Blutfarbstoff Hämoglobin nachgewiesen. Dadurch spürt der Test etwa doppelt so viele Krebserkrankungen und dreimal so viele Krebsvorstufen auf – und schlägt viel seltener falschen Alarm. Gute Vorsorgemaßnahmen sind auch viel Bewegung und gute Ernährung. Die deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten empfiehlt eine ausgewogene, fleisch- und fettarme sowie faserreiche Kost und den vermehrten Verzehr von Obst und Gemüse.

Foto: kamasigns/fotolia/barmenia

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