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Freitag, 15. Dezember 2017
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Alterung ist für die Wissenschaft beeinflussbares Risiko

 Alterung ist für die Wissenschaft beeinflussbares RisikoNeue Medikamente sollen langes und gesundes Leben ermöglichen.

Innovative Wirkstoffe in Medikamenten der Zukunft sollen neuartige Behandlungen von einer ganzen Reihe altersbedingter Krankheiten ermöglichen. Dazu hat die Mayo Clinic gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Geroscience Network nun sechs Artikel veröffentlicht, die Strategien für die Einnahme von Medikamenten vorstellen, die auf den Alterungsprozess abzielen und in klinischen Studien getestet werden sollen. Die Artikel erscheinen im Fachmagazin “The Journals of Gerontology: Series A”.

“Wunderpillen” in Arbeit

Laut James Kirkland, dem Direktor der Mayo Clinic, ist die Alterung bei den meisten chronischen Krankheiten der größte Risikofaktor. Dazu gehören Schlaganfall, Herzleiden, Krebs, Demenz, Osteoporose, Arthritis, Diabetes, Erkrankungen des Stoffwechsels, Erblinden und Gebrechlichkeit. “Die neuesten Forschungsergebnisse legen nahe, dass die Alterung tatsächlich ein beeinflussbarer Risikofaktor sein könnte. Das Ziel unseres Netzwerks ist es, die Forschung in diesem Bereich gezielt voranzutreiben und Ansätze zu entwickeln, die das Entstehen dieser Erkrankungen entweder verzögern, verhindern oder es ermöglichen, diese Krankheiten in ihrer Gesamtheit und nicht einzeln zu behandeln.”

Das Ziel des Geroscience Network ist die Zusammenarbeit von Forschern zur Überwindung bestehender Grenzen. Damit geht auch eine höhere Lebenserwartung einher, die allerdings gesunde und selbstständige Jahre für ältere Menschen mit sich bringen soll. Das Geroscience Network besteht aus Kirkland, der auch am Robert und Arlene Kogod Center on Aging beteiligt ist, sowie Steve Austad von der University of Alabama at Birmingham und Nir Barzilai vom Albert Einstein College. Insgesamt sind 18 akademische Einrichtungen beteiligt.

pte

Foto: pixelio.de/Ilka Plassmeier

 

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