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Sonntag, 24. Juni 2018
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Skiunfälle am selben Level wie letztes Jahr

Bei der DSV aktiv-Pressekonferenz wurden interessante Details vorgestellt. Das Motto war: „100% Winter – 100% Du – 100% sicher“.

pk2014 Skiunfälle am selben Level wie letztes JahrAm Podium vertreten waren Norbert Höflacher (Geschäftsführer DSV aktiv), Michael Berner (stv. Geschäftsführer DSV aktiv), Andreas König (DSV-Sicherheitsexperte) und Christian Wild (Sales Director Germany, Uvex).

 

Experten rund um das Skifahren und Sicherheit stellten folgende Themen vor:

- Die ASU-Unfallanalyse 2013/14,

- Die verschiedenen Projekte der „Stiftung Sicherheit im Skisport“ (SIS),

- Den aktuellen Skihelm-Test von DSV aktiv,

- Den neu ins Leben gerufenen SIS-Eco-Award

- Sowie die DSV aktiv-Kooperationspartner und

- Die „DSV aktiv Safety Days“ 2015 vor.

Unveränderte Zahl verletzter deutscher Skifahrer

Wie in der Saison 2012/13 verletzten sich 2013/14 hochgerechnet etwa 41.000 bis 43.000 Deutsche beim Skifahren. Seit Beginn der ASU-Statistik, die seit 1979/80 (Basissaison) erhoben wird, ergibt sich weiterhin ein Rückgang von insgesamt über 58 Prozentpunkten.

Zahl stationär behandelter Skifahrer ebenfalls nahezu unverändert

Mit 1,68 je 1.000 bleibt das Risiko, sich beim Skifahren so schwer zu verletzen, dass eine stationäre Behandlung notwendig ist, im Vergleich zur Vorsaison nahezu konstant. Hochgerechnet waren es in der Saison 2013/14 ca. 7.000 bis 7.100 Skifahrer.

Mehr Schulter-, aber weniger Knie- und Kopfverletzungen – bei Frauen betrifft weiterhin jede zweite Verletzung die Knie

Das Risiko für Schulterverletzungen steigt nunmehr seit drei Saisons kontinuierlich an. Dagegen sinkt das Risiko für Knieverletzungen auf 3,87 je 1.000 Skifahrer und das Risiko für Kopfverletzungen fällt mit 0,92 je 1.000 Skifahrer erst zum zweiten Mal unter die Marke von 1. Weiterhin müssen Knie- und Schulterverletzungen im Fokus der Präventionsbemühungen stehen, da sie überdurchschnittlich hohe Folgekosten verursachen und oftmals langfristig negative Folgen auf das Sporttreiben haben. Dies gilt insbesondere für weibliche Skifahrer, bei denen weiterhin fast jede zweite Verletzung die Knie betrifft.

Risiko für Kollisionsunfälle steigt weiter

Das Risiko für einen Kollisionsunfall stieg von 1,20 (2012/13) auf nunmehr 1,34 je 1.000 Skifahrer an. Seit der Saison 2010/11 zeigt sich ein kontinuierlicher Anstieg. Der Anteil der Kollisionsverletzungen, der bereits in der vergangenen Saison mit 16% aller Verletzungen einen Rekordwert erreicht hatte, stieg abermals auf nunmehr über 18 Prozent an.

„Stiftung Sicherheit im Skisport“ (SIS): Engagement für Ihre Sicherheit

Die SIS, DSV aktiv und der Deutsche Skiverband setzen sich konsequent und engagiert für ein gesteigertes Sicherheitsbewusstsein in der Gesellschaft sowie für eine größtmögliche Risikominimierung im Skisport ein. Bei den „DSV aktiv Safety Days“ werden interessierte Skifans in drei verschiedenen Skigebieten eingehend über sicherheitsbewussten Verhalten auf der Piste und bei Lawinengefahr sowie über das frühzeitige Erkennen von Gefahren informiert. Mit dem „Prädikat geprüftes Skigebiet“ wiederum kontrolliert und gewährleistet die SIS die Sicherheitsstandards in den Skigebieten – und damit die größtmögliche Sicherheit der Skifahrer. Darüber hinaus engagiert sich die SIS in zahlreichen weiteren Projekten, die zur Vermeidung von Skiunfällen und Risikosituationen im Wintersport beitragen.

Helme sind Pflicht – auch ohne Vorschrift

In Deutschland ist das Tragen von Helmen nicht gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch appellieren die SIS und DSV aktiv an alle Skifahrer, einen Kopfschutz aufzusetzen. Im neuen Skihelm-Test von DSV aktiv haben die DSV-Experten die im Sportfachhandel angebotenen Helme eingehend geprüft. Die Ergebnisse wurden im DSV aktiv Ski- & Sportmagazin 05/2014 sowie im Internet unter www.ski-online.de/mitgliederservice veröffentlicht.

 

 

 

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