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Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Wie man sich gegen die Gefahren im Internet wappnet

Missbrauch von Daten im Internet verhindern.

pc Wie man sich gegen die Gefahren im Internet wappnet

Hacker versuchen an die sensiblen Daten möglichst vieler Menschen zu kommen, indem sie das Internet dafür missbrauchen. Interessant für sie sind zum Beispiel Passwörter und Bankdaten. Hinter zielgerichteten Attacken handelt es sich häufig auch um Erpressungsversuche. Im Folgenden werden ein paar Tipps vorgestellt um sich vor Schadsoftware und Spionage zu schützen.

Welche Gefahren lauern im Internet?

Momentan sind Trojaner und Würmer die größte Bedrohung für Surfer im Internet. Täglich gibt es Schätzungen zufolge etwa 350.000 neue Arten von Schadsoftware. Danach folgt auf der Rangfolge sogenannte Drive-By-Downloads, die sich automatisch auf dem Rechner installieren können und das nur durch den Besuch einer Seite. Genauso gehören manche Apps für das Smartphone, Spam-Mails und Phishing zu den Bedrohungen, vor denen geschützt werden sollte.

Voraussetzungen für eine sichere Benutzung des Internets

Zu allererst muss sichergestellt werden, dass auf dem Computer ein Antiviren-System installiert ist. Dieses zeigt bedrohliche Seiten und Software an und kann Letztere unschädlich machen. Die Antiviren-Systeme bieten meist einen häufig kostenlosen Komplettschutz an. Eine Firewall ist bei den neueren Betriebssystemen in der Regel schon auf dem Computer vorhanden, trotzdem erweist sich die Firewall von Drittanbietern als besser. Anschließend sollte der richtige Browser gewählt werden. Ganz wichtig ist, dass der Stand der Programme stets aktuell ist.

Sicherer Umgang mit dem Postfach

In Spam-Mails können sich gefährliche Viren und Trojaner befinden, die dem Computer schaden und Informationen für Dritte zugänglich machen. Zwar werden Spam-Mails normalerweise in den Spamordner geschoben, doch können immer wieder auch im Postfach mit Viren und Trojaner infizierte Mails auftreten. Hier ist es wichtig, die Anhänge von unseriösen E-Mail-Anfragen nicht zu öffnen.

Anonymität im Internet

Durch die Verwendung der großen Suchmaschinen, Online-Shopping usw. die Nutzung von sozialen Netzwerken gibt der Surfer persönlichen Daten, Vorlieben und sogar Eigenschaften bzw. Wünschen preis: es entsteht ein virtueller Doppelgänger. Die sicherste Methode, um nicht allein durch die Internetnutzung identifiziert zu werden ist es, Angaben zur eigenen Person im Internet zu vermeiden. Zusätzlich lohnt es sich, ein Anonymisierungsprogramm herunterzuladen. Um es den Datensammlern so schwer wie möglich zu machen, sollte zudem Javascript deaktiviert werden. Dieser Schritt ist selbst dann wichtig, wenn der Tor-Browser verwendet wird. Dieser ist dank Onion Routing extrem sicher hinsichtlich des Datenschutzes und wird jedem empfohlen, der großen Wert auf Anonymität legt.

Fazit

Für einen sicheren Umgang mit dem Internet gilt es Vorkehrungen hinsichtlich der Anonymität, des Antiviren-Programms auf dem PC und dem Umgang mit Mails zu treffen. Ebenso wichtig ist das Blockieren von Javascript und die regelmäßige Aktualisierung vom Betriebssystem, Antiviren-Programm und Browser.

 

 

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