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Freitag, 22. Juni 2018
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Vignettenkontrollen zwischen deutscher Grenze und Kufstein

maut Oliver Weber pixelio.de  Vignettenkontrollen zwischen deutscher Grenze und Kufstein

Foto: Oliver Weber pixelio.de

Stark betroffen sind Kurzurlauber bei Tagesausflügen.

Ab 1.Dezember 2013 werden auf der österreichischen Inntalautobahn A 12 zwischen Kiefersfelden und der Autobahnausfahrt Kufstein Süd die seit 1997 ausgesetzten Vignettenkontrollen wieder aufgenommen. Auto- und Motorradfahrer, die von Deutschland aus über das kurze Autobahnteilstück in die beliebten Tiroler Urlaubsregionen am „Wilden Kaiser“ oder die Kitzbüheler Alpen fahren, benötigen dann – wie auf dem gesamten österreichischen Fernstraßennetz – eine Autobahnvignette. Wer bei einer Kontrolle keine gültige oder ordnungsgemäß angebrachte Vignette vorweisen kann, zahlt eine Ersatzmaut von 120 Euro.

Verkehrsaufkommen auf  Landstraßen in Grenzen gehalten – künftig ist deutlicher Anstieg zu erwarten

Bisher waren die Vignettenkontrollen in diesem lediglich fünf Kilometer langen Autobahnabschnitt ausgesetzt, um die Fahrt in die Ferienregionen über die Ausfahrt Kufstein Süd nicht unverhältnismäßig zu verteuern und insbesondere die Stadt Kufstein vom Durchgangsverkehr zu entlasten. Die österreichische Autobahnbetreibergesellschaft ASFINAG begründet die künftigen Kontrollen auf diesem Abschnitt unter anderem mit der Gleichbehandlung aller Autobahnnutzer in Österreich.

Zum einen werden Autofahrten in die Tiroler Alpen erheblich teurer. Zum anderen erwartet der Club, dass viele Autofahrer künftig auf die mautfreien Landstraßen ausweichen und so für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen in den Inntal-Kommunen Oberaudorf, Kiefersfelden und Kufstein sorgen werden.

Weitere Informationen online bei http://www.adac.de/

 

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