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Donnerstag, 19. Oktober 2017
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Sommerzeit ist auch Grillzeit

Je besser das Fleisch, desto intensiver der Genuss.

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Auch beim Grillen lohnt es sich daher, auf die Herkunft des Steaks zu achten. Als besonders aromatisch gelten Steaks von argentinischem Weideochsen, da die Tiere ganzjährig natürlich grasen. Nach der Schlachtung reift das Fleisch lange sechs Wochen während der Überfahrt nach Europa in einem Schiff.

Für das Grillen hochwertiger Steaks empfiehlt Manuel Almeida, Qualitätsmanager bei fleisch24.de, folgendes Verfahren: „Zunächst den Grill anfeuern und dann das Steak in die indirekte Zone legen. Wichtigstes Zubehör ist ein Thermometer, denn das Fleisch bleibt in der indirekten Zone bis die Kerntemperatur 52°C erreicht hat. Dann wird das Steak direkt über die Kohlen gelegt – und zwar circa eine Minute je Seite für jeden Zentimeter Fleischdicke.“

Qualitätsunterschiede beim Grillgut

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Hochgenuss hat seinen Preis – vor allem beim Fleisch. Schon der Geschmacksunterschied zwischen marinierter Ware oder dem Grillgut vom Schlachter des Vertrauens ist bemerkenswert. Dort heißt es: der Schlachter kennt den Bauern und der kennt seine Kuh. Allerdings ist das kein Qualitätsmerkmal, denn für die Fleischqualität sind Rasse, Fütterung und Aufzucht entscheidend. Kein Wunder also, dass die Steaks argentinischer oder irischer Weideochsen immer beliebter werden. Die Tiere grasen 364 Tage im Jahr auf Naturweiden mit einer Vielzahl von Gräsern und Kräutern. Der Geschmack ist sehr aromatisch und intensiv, das Fleisch zart und saftig.

Damit das wertvolle Fleisch optimal zubereitet wird, gilt es, einige Basics zu beachten. Hierzu Manuel Almeida, Qualitätsmanager bei fleisch24.de: „Wer sich über den Garpunkt nicht sicher ist, sollte mit einem Fleischthermometer arbeiten. „Medium“ ist bei einer Kerntemperatur von 52 °C erreicht. Das Thermometer am besten im Fleisch lassen, damit der Bratensaft nicht ausläuft.

Salze und Pfeffern erst nach dem Grillen, denn Salz zieht Flüssigkeit aus dem Fleisch und Pfeffer verbrennt an der Oberfläche. Wenn geschnitten wird, stets nur gegen die Fasern schneiden. Und nach dem Grillen sollte vor allem Filet noch einige Minuten in Alufolie ruhen, bevor es serviert wird. Auf Marinaden, die bei minderwertigerem Fleisch genutzt werden, um es saftiger und zarter zu machen, kann und sollte bei Weideochsen-Steaks verzichtet werden, um den aromatischen Eigengeschmack nicht zu überdecken.“

cocktail Klaus Steves pixelio.de  Sommerzeit  ist auch GrillzeitZum Empfang ein Cocktail

Mixgetränke in zahlreichen Variationen werden immer beliebter. Vor allem klassische Cocktails sind beim stilvoll geselligen Zusammensein nicht mehr wegzudenken.

Der Klassiker leicht gemacht

3 cl Rum, 6 cl Orangensaft, 4 cl Ananassaft, 1 cl Zitronensaft und 1-2 cl Grenadine mit einer Prise Muskatnusspulver und etwas Eis im Shaker vermischen und in ein mit Eis gefülltes Glas geben. Das Glas mit Früchten garnieren – und fertig ist der Planter´s Punch, ein Klassiker unter den Cocktails.

Übersetzt bedeutet Cocktail Hahnenschwanz. Alte Erzählungen behaupten, dass der Name des Drinks aus dem Umfeld des Hahnenkampfes stammt. Dem unterlegenen Hahn wurde eine Schwanzfeder ausgerissen und dem Eigentümer des Siegers überreicht. Anschließend wurde die Trophäe mit einem Drink „on the cocks tail“ begossen.

Drinks mit Früchten auf Eis und abgerundet mit Rum werden nicht nur an heißen Tagen besonders gern getrunken. Laut der Initiative Genusskultur ist immer auf einen bewussten, maßvollen Umgang zu achten.

Echte Gourmets wissen: Weniger ist mehr. Sie bevorzugen Qualität und nicht Quantität und genießen mit allen Sinnen.

txn

1. Foto: txn-Foto: fotolia/fleisch24.de

2. Foto: txn-Foto: fotolia/fleisch24.de

3. Foto: Klaus Steves  / pixelio.de

 

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