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Montag, 18. Juni 2018
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Die Vielfalt der Wohnkonzepte für Senioren

seniorenheim Andreas Hermsdorf pixelio.de  Die Vielfalt der Wohnkonzepte für Senioren

Foto: Andreas Hermsdorf_pixelio.de

Die meisten Menschen wünschen sich, bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden zu leben.

Mit stabiler Gesundheit, Fitness und einer Portion guten Willens ist das grundsätzlich auch möglich. Doch was tun, wenn die ersten körperlichen Einschränkungen den Alltag erschweren? Aus diesen Alterntiven können Senioren wählen:

-      Stationäre Pflegeheime

-      Seniorenresidenzen

-      betreutes Wohnen

-      Servicewohnen

-      Senioren-WGs

-      Mehrgenerationenhäuser

Stationäre Altenpflegeheime sind vor allem für Senioren geeignet, die eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung benötigen. Sie bieten 24-Stunden Vollpflege-Betreuung, sind auch für schwerste Pflegefälle geeignet und werden in Härtefällen auch staatlich finanziert. Besonders der Schritt in die ganzheitlich stationäre Betreuung im Pflegeheim ist ein großer Schritt, der wohlüberlegt sein will. Unterstützung bei der Suche bieten Pflegeportale im Internet wie zum Beispiel www.Seniorplace.de.

Seniorenresidenzen liegen meist in ruhigen Lagen inmitten von üppigem Grün. Die Senioren wohnen in Einzel-, Doppelzimmern oder Appartements. Umgeben von Parkanlagen stellen sie Wohnoasen für Körper, Geist und Seele dar. Sie bieten komfortables Wohnen in sicherer Gemeinschaft mit Service-Leistungen und Freizeitangeboten. Darüber hinaus garantieren ein 24-h-Notrufsystem sowie Betreuungs- und Pflegeangebote Sicherheit und Komfort.

Beim betreuten Wohnen greifen Pflegekräfte den Senioren in einer Wohnanlage bei den Herausforderungen des Alltags unter die Arme. Die Senioren werden hier im Pflegefall mit entsprechend versorgt und können hier ebenfalls alle Service-Leistungen in Anspruch nehmen. Regelmäßige Gruppenversammlungen und Konfliktberatungen gewährleisten ein harmonisches Zusammenleben.

Das Servicewohnen eignet sich für recht selbständige Senioren, bei denen ein komplettes Alleinleben nicht mehr funktioniert oder gewünscht wird. Hier wohnen sie gemeinsam in einer Wohnanlage, die Serviceleistungen anbietet, wie Hausmeister- und Wäscheservice, Hilfe beim Einkaufen, Wohnungsputz sowie Begleitung beim Arztbesuch und bei Behördengängen.

Senioren-WGs liegen voll im Trend und Zeitgeist.

Hier leben die rüstigen Senioren gemeinsam und unterstützen sich gegenseitig. Mit ihren verschiedenen Talenten und Vorlieben unterstützen sie sich gegenseitig und bilden eine lebendige Gemeinschaft, sodass niemand allein bleiben muss. Professionelle Pflegedienste betreuen pflegebedürftige Mitbewohner. Die Mietkosten sind bei dieser Form des Zusammenlebens gering.

Ein ähnliches Prinzip verfolgt das Wohnkonzept der Mehrgenerationenhäuser, die vom Bundesministerium für Familie unterstützt werden. Hier wohnen Jung und Alt unter einem Dach. Während die jüngere Generation von den Erfahrungen und der Lebensweisheit der Älteren profitiert, bleiben diese durch das Zusammenleben mit jüngeren Menschen und Kindern in Schwung. Die Senioren sind voll und ganz ins tägliche Leben integriert, sodass sie sich wertvoll und gebraucht fühlen. Umgekehrt erfahren sie jederzeit Unterstützung, wenn sie Hilfe brauchen.

Nähere Informationen zu dem Wohnkonzept gibt es unter http://www.mehrgenerationenhaeuser.de/.

 

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