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Montag, 18. Juni 2018
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Unser Buchtipp zum Älterwerden

altwerden ist das schoenste und duemmste was einem passieren kann Unser Buchtipp zum ÄlterwerdenAltwerden ist das Schönste und Dümmste, was einem passieren kann.

von Reimer Gronemeyer

Einband:  gebundene Ausgabe

Seitenzahl:  216

Preis: Euro 18,00 zur Bestellung

Erscheinungsdatum: 01.10.2014

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-89684-160-5

Verlag: edition Körber-Stiftung

 

Beschreibung

Früher wussten die Menschen ganz selbstverständlich, wie Altwerden aussah, was man tat und was man ließ. Heute erleben die Alten neue Freiheiten und neue Zwänge: Gesund muss man bleiben, leistungsfähig, selbstständig. Dafür darf man auch mit 80 noch reisen, Sex haben, mit den Freunden skypen. Und was, wenn man des »Immer mehr« mal müde wird?

Die Leistungsgesellschaft hat längst auch die erfasst, die glaubten, nun nichts mehr leisten zu müssen. Und zugleich sortiert sie die aus, die nicht in das Bild des dauerfröhlichen Silver-Agers passen. Der Verlust von Autarkie und Konsumfreude wird mit Nichtachtung bestraft oder in Pflegeheimen wegorganisiert. Ist das Alter also doch ein Schreckbild – rette sich, wer kann?

Ein bisschen Paradies und etwas Hölle, findet Reimer Gronemeyer. Vor allem aber: ein immer noch Unterwegssein. Und darum stellt er mit wissenschaftlicher Expertise und aus eigener Erfahrung eine entscheidende Frage: Wie wollen wir alt werden in einer Gesellschaft, die keine Vorbilder für ein acht oder neun Jahrzehnte währendes Leben hat? Klug und persönlich berichtet er davon, wie wir lernen können, einen eigenen Umgang mit der großen Aufgabe Alter zu finden: eine Orientierungshilfe für alle, die mal so richtig alt werden wollen.

 

Autorenportrait

Reimer Gronemeyerist Theologe und Soziologe. Er studierte in Hamburg, Heidelberg und Edinburgh und promovierte in Theologie und Soziologie. Seit 1975 hat Gronemeyer eine Professur für Soziologie an der Universität Gießen inne. Zahlreiche Forschungsprojekte führten ihn nach Osteuropa und Afrika. In seinen Veröffentlichungen (zuletzt: »In Ruhe sterben«, 2014), als Mitherausgeber von Fachzeitschriften und in Stiftungsgremien beschäftigt er sich intensiv mit Fragen der alternden Gesellschaft, Demenz und Sterbebegleitung.

 

 

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