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Mittwoch, 20. Juni 2018
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Der Kia Sportage 2.0 CRDi Allrad im Test

Der SUV schick und günstig mit Garantie.

Design

sport vorne Der Kia Sportage 2.0 CRDi Allrad im Test

Kraftvoll und präsent steht der Sportage vor uns. Der markante Kühlergrill und die großen Scheinwerfer betonen die starke Formensprache. Die große Motorhaube, die an den Seiten erhöht ist und die stark geneigte Frontscheibe verleihen dem Fahrzeug ein markantes und dynamisches Profil. Der nahtlose Übergang in die Dachlinie, die nach hinten schmäler werdenden Fensterflächen und die hohe Schulterlinie verleihen dem SUV eine sportliche Gestalt. Den auffälligen Schluss der Seitenansicht setzt die gegenläufig abgeschrägte C-Säule.

sport hinten Der Kia Sportage 2.0 CRDi Allrad im Test

Das Heck wird von einer großen sich nach oben öffnenden Klappe beherrscht, die von den beiden Rückleuchten, die harmonisch um die Eckkanten fließen und dem hinteren Stoßfänger eingerahmt wird. Der Kia Sportage ist ein Kompakt-SUV mit einer Länge von 4.440 mm, einer Breite von 1.855 mm und einer Höhe von 1.645 mm (mit Dach-Reling).

Innenraum

sport innen Der Kia Sportage 2.0 CRDi Allrad im Test

Der einfache Einstieg und die erhöhte Sitzposition sind überzeugende Argumente für Senioren, die gerne bequem und übersichtlich sitzen wollen. Im Inneren setzt sich die Sportlichkeit durch ein schwungvolles Armaturenbrett in dunkler Metallfarbe fort. Die Sitze mit Bezügen in Teil-Leder tragen zu einem stilvollen Ambiente bei. Dies gilt auch für die Rückbank, wobei groß gewachsene Passagiere durch das coupéartig auslaufende Dach Einschränkungen in Bezug auf die Kopffreiheit und eine weniger gute Rundumsicht akzeptieren müssen.

sport displ Der Kia Sportage 2.0 CRDi Allrad im Test

Das Leder-Lenkrad (Multifunktion) liegt schon einmal gut in der Hand. Überzeugend die Bedienung, Funktion und Anzeigequalität des Infotainment-Systems. Klimaanlagen-Knöpfe liegen gut erreichbar und die Instrumente sind sehr gut ablesbar. Der Sportage besitzt viele praktische Elemente wie die Mittelarmlehne vorn mit Stau-Fach, Brillenfach, Lese-Spot, Getränkehalter vorne und hinten und ein Ablagefach im Gepäckraumboden. Das Ladevolumen beläuft sich bei Normalposition der Sitze auf 465 Liter, bei umgeklappter asymmetrischer Rückbank (60 : 40) erreicht das Volumen 1.353 Liter.

Motor

Wir fuhren den Kia Sportage 2.0 CRDi mit dem 4-Zylinder Diesel-Reihen-Motor mit Turbolader und Direkteinspritzung, Bosch Common-Rail-System. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 181 km/h, die Leistung 136 PS (100 kW). Der Spurt von 0 auf 100 erfolgt in 11,3 sec. Die CO2-Emission ist mit 156 g/km (Energie-Effizienz-Klasse B) angegeben. Der Kraftstoffverbrauch beträgt 6,0 Liter /100 km (Test: 7,2 Liter).

sport seite Der Kia Sportage 2.0 CRDi Allrad im Test

Wie fährt sich der Kia Sportage 2.0 CRDi AWD ?

Der Sportage ist mit seinen 136 PS kein besonders schneller Zeitgenosse. Dafür ist der 1,6-Tonner komfortabel gefedert und durchaus für flottes Cruisen geeignet. Die Lenkung könnte etwas gefühlvoller und präziser sein. Der Geradeauslauf ist unproblematisch und auf der Autobahn ist der Sportage in seinem Element. Ruhige Straßenlage, geringe Windgeräusche – sehr angenehm. In der Stadt ist auch die benötigte Wendigkeit vorhanden, da mit einem Wendekreis von 11,0 m in der Regel die meisten Parkprobleme mit Unterstützung der Rückfahrkamera gelöst werden können. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Tritt auf das Bremspedal, d.h. man muss das Pedal kräftig durchtreten, dann greifen die Bremsen aber standfest.

Fazit

Der Kia Sportage verbindet Agilität mit Sparsamkeit im Verbrauch und geringen Emissionen. Er besitzt eine umfangreiche und praxisgerechte serienmäßige Ausstattung und ist für Senioren, für Stadt und Land gut gerüstet. Auch die Sicherheit kommt mit diversen Systemen (ESP, Bremsassistent, Xenon-Scheinwerfer) nicht zu kurz. Der akzeptable Preis von 30.580,– € und die vorbildliche 7-jährige Garantie sollten die letzten Zweifel am Kauf ausräumen.

index sportage Der Kia Sportage 2.0 CRDi Allrad im Test

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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