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Samstag, 23. Juni 2018
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Ein Besuch im Gut Aiderbichl

P1000519 1024x733 Ein Besuch im Gut Aiderbichl Michael Aufhauser der Gründer des Gut Aiderbichl will mit seiner Idee, eines Altersheim für Tiere ein „Symbol der Menschlichkeit“ zeigen.

Das Gut Aiderbichl liegt bei Henndorf am Wallersee im Land Salzburg, in rund 20 Minuten von der Stadt Salzburg erreichbar. Großzügige Parkplätze stehen den Gästen zur Verfügung, über einen kleinen Weg gelangt man zur Kassa, der Eintrittspreis beträgt für Erwachsene Euro 9,- (für Gruppen 8,-, Kinder 4,50)

Gleich nach der Kassa öffnet man einen Gatter und betritt das weitläufige Gelände, geht vorbei an Freiflächen die im Sommer hauptsächlich genutzt werden. Bei unserem Besuch im Advent im Dezember, sind die meisten Tiere in den Stallungen, die sehr geräumig und meist offen sind.P1000511 1024x768 Ein Besuch im Gut Aiderbichl

Überhaupt geht es im Gut Aiderbichl sehr gemütlich zu, so stuppst das Pferd Lilly das vorbeigehende Hängebauchschwein, worauf dieses einen kleinen Quitscher loslässt und sich einen anderen Weg sucht. Überall erklären einem freundliche Tierpfleger das ein oder andere. Erst am zweiten Blick und da nur bei genauem Beobachten merkt man, dass das Verhalten mancher Tier gezeichnet ist von langen Qualen, Plagen und Arbeiten als Tragetiere.

Michael Aufhauser kauft überall Tiere auf, oft um den Schlachtpreis und bewahrt die armen Tieren vor dem sicheren Tod, obwohl die Tiere noch Jahre zu leben haben. Erschreckend liest man dann beispielsweise den Bericht wie auf griechischen Inseln die Bauern mit Eseln umgehen, die nicht mehr so jung sind und nicht mehr die schwere Tragearbeit so gut erfüllen wie die jungen Tiere. Die Eseln werden mit einem Strick an einem Baum gebunden und verhungern und verdursten. Dies dauert bis zu 10 Tage. Schrecklich!!

Oder die Geschichte wo das Fohlen, das von seiner Mutter getrennt wurde, von Michael Aufhauser gekauft wurde um das Jungtier vor der Versteigerung zu bewahren. An diesen Versteigerungen nehmen fast nur Metzer teil, die das Fohlenfleisch verkaufen wollen – also reine Tötungsabsicht. Besonders stolz ist man im Fall des Pferdes Lilly (Muttertier), dem man ihr Fohlen wieder zugeführt hat. Unbeschreibliche und sichtbare Freude ist seither bei Mutter und Fohlen eingekehrt. Es gäbe noch eine Vielzahl an solchen Geschichten.P1000521 1024x768 Ein Besuch im Gut Aiderbichl

Wer Hunger bekommt kann im Restaurant auch Essen und Trinken, es befindet sich im Haupthaus.P1000516 1024x768 Ein Besuch im Gut Aiderbichl

Wer auch etwas Gutes tun will, kann Pate werden oder eine kleine Spende geben.

Ein besonderer Dank gebührt Michael Aufhauser, der diese Idee hatte und inzwischen schon mehrer Aiderbichls in Deutschland, Österreich und der Schweiz führt. Gratulation für dieses Engagement.

Ein Besuch lohnt auf jeden Fall.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://www.gut-aiderbichl.com/page.home.php?start=

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